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Erweitertes Führungszeugnis – sichere Orte für Kinder und Jugendliche

In vielen Gemeinden wurden schon Infoveranstaltungen durchgeführt. Jeder weiß, wie er es beantragen und wem vorzeigen soll.

Falls es diesbezüglich noch Fragen gibt, ist Michaela Berlin für Euch da. (Tel.:08222-414350 oder Handy: 01778383319). Gerne machen wir auch vor Ort eine Infoveranstaltung mit mehreren Vereine bzw. Infoabende mit Eltern.

Daher muss derjenige, der die Führungszeugnisse einsieht, die Rückendeckung des Vereins haben und nicht nur das Gesetz. Wissen wie weiter verfahren wird, wenn eine Eintragung vorhanden ist. Des Weiteren sind alle die im Vorstand, Trainer, Betreuer zu unterrichten, dass derjenige nicht mehr mit der Arbeit betraut ist.

Doch es nützt alles nichts, wenn wir nicht konsequent damit umgehen. Wir wollen alle sichere Orte für unsere Aktiven. Gibt es eine Eintragung, muss sofort unterbunden werden, dass er/sie weiter mit Aktiven arbeitet. Auch wenn man weiß, dass die Person schon deswegen verurteilt wurde, gilt es, sie nicht im Verein mit Jugendarbeit zu beauftragen bzw. mit Machtpositionen auszustatten, die möglich machen, auf Aktive ihre Macht auszunutzen.

Regelmäßig bieten wir diesbezüglich Seminare mit zum Beispiel folgenden Inhalten:

Wo genau fängt Gewalt an

  •                 Was sind die Strategien der Täter/in
  •                 Was kann ich als Jugendleiter/Verein im Vorfeld tun.

Der DBJR hat eine Arbeitshilfe erstellt, die Ihr hier ausdrucken könnt. 

Zum Beispiel für den Landkreis Günzburg gibt es hier eine detallierte Info, wie man das Führungszeugnis beantragen kann, was der Verein tun muß, wer es einsehen darf, wie man die Daten speichert oder eben nicht speichert.

Hier die Fachliche Empfehlungen zur Handhabung des § 72a SGB VIII (Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen) des bayerischen Jugendhilfeausschusses.

Selbstverpflichtung zur Prävention von sexueller Gewalt

Liebe Jugendleiterin, lieber Jugendleiter,

es wird zunehmend wichtiger, dass Ihr Verein in der Werbung um jugendliche Mitglieder, Tänzerinnen, Tänzer, Sänger, Musiker oder sonstige Aktive im Jugendalter den Eltern das Gefühl gibt: “Mein Kind ist im Karnevalverein in sicherer Geborgenheit!”

Wie können Sie das einfach kommunizieren ?

Füllen Sie die beigefügte Selbstverpflichtung aus und geben Sie diese an Ihren Vorsitzenden. Er kann dann veröffentlichen, dass in seinem Verein die Jugendleiter um die Problematik wissen.

Nur so können wir Eltern und Jugendliche in sorgsamer Gewissheit lassen.

Niemand unterstellt dem Jugendleiter oder der Jugendleiterin Böses. Aber wir wollen alle gemeinsam in Vorwärtsschritten zeigen: “Wir wissen, wie wichtig uns die Jugend ist und Ihr Schutz ist uns selbst wichtig! Dazu verpflichten wir uns!”

Danke – auch im Namen der Vorsitzenden der BDK-Jugend, Petra Müller, für Ihre Mithilfe !